Dokumente für den Im- und Export

Rostock, Di., 26. August 2020,
Informationsveranstaltung 09:00 - 13:00 Uhr,

Industrie- und Handelskammer zu Rostock,
Ernst-Barlach-Str. 1-3, 18055 Rostock

 

Dokumente spielen im internationalen Handel trotz vieler Standardisierungen und Vereinfachungen immer noch eine zentrale Rolle. Ihre Beschaffung ist zum Teil sehr zeit- und gelegentlich auch kostenaufwendig. Besonders wichtig und stets mit der gebotenen Sorgfalt zu erstellen sind die Dokumente, die auch als Unterlagen für die Zahlungsabwicklung benötigt werden – zum Beispiel wenn „cash against documents“ oder ein Dokumenten-Akkreditiv (LC) vereinbart wurden. Für die praktische Abwicklung internationaler Geschäfte ist es unabdingbar zu wissen, welche Bedeutung den einzelnen Dokumenten zukommt, welche rechtliche Grundlage es für sie gibt, wer sie ausstellt, in wie vielfacher Ausfertigung die Dokumente benötigt werden, ob ggf. Beglaubigungen, Vorlegalisierungen, konsularische Legalisierungen oder gar Überbeglaubigungen erforderlich sind, was dafür notwendig ist und mit welchen Kosten und Bearbeitungszeiten zu rechnen ist. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung werden die wichtigsten Außenhandelsdokumente vorgestellt.

 

Zielgruppe

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Newcomer, die über kein oder nur über sehr oberflächliches Erfahrungswissen mit grenzüberschreitenden Liefergeschäften verfügen oder deren Unternehmen künftigen internationalen Warenverkehr planen, sowie alle weiteren Interessierten.

 

Tagungsunterlagen (für Teilnehmer digital verfügbar)

 

Information und Anmeldung:

 

Ansprechpartner:
Sarah Timm

Telefon: +49 381 338242
Email: timm@rostock.ihk.de

Warenursprung und Zollpräferenzen

Cottbus, Di., 1. September 2020,
Seminar 09:00 - 17:00 Uhr,

IHK-Bildungszentrum Cottbus GmbH
Goethestraße 1a, 03046 Cottbus   

                                          

Grundlagen im Warenursprung! Zölle erhöhen Ihre Kosten und schmälern Ihren Gewinn. Durch die Anwendung verschiedener Ursprungsregeln können Waren in Präferenzländern ggf. zu einem günstigeren Zollsatz oder sogar zollfrei eingeführt werden. Die Europäische Union unterhält eine Vielzahl von Präferenzabkommen mit den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt. Wie aber kann jedes Unternehmen diese Vorteile nutzen?

Dieses Spezialseminar stellt zunächst die Bedeutung des Ursprungsbegriffes im internationalen Handel vor und nimmt eine systematische Abgrenzung des handelspolitischen Warenursprungs von der Herkunftsmarkierung "Made  in…" und dem präferenziellen  Warenursprung  vor. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden Fragen der räumlichen und praktischen Anwendung der Handelsabkommen der Europäischen Union, die auf die import- und/oder exportseitig ausgelegte Gewährung von Zollvergünstigungen ausgerichtet sind. Zentrale Themen sind dabei die formale Prüfung der Präferenzberechtigung, die Ausstellung von Präferenznachweisen (Warenverkehrsbescheinigungen, Rechnungserklärungen zur Präferenzberechtigung und Lieferantenerklärungen), die intern erforderliche Dokumentation und die Nutzung möglicher Vereinfachungen.

Das Seminar spricht nicht nur Unternehmen an, die die Präferenzregelungen selbst aktiv nutzen, sondern auch jene, die durch die Abgabe von Lieferantenerklärungen in das System der Informationsweitergabe zur Präferenzberechtigung einbezogen sind. Umfangreiche praktische Übungen, die sich auch auf die Regelungen des regionalen Übereinkommens  (Paneuropa-Mittelmeer-Region) und der neueren Abkommen mit Kanada, Japan und Singapur beziehen, helfen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei, das Tagesgeschäft erfolgreich zu bewältigen.

Durch Präferenzen können Exporte und Importe kostengünstiger gestaltet werden. Deshalb verschaffen Ihnen Präferenzreglen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Eine Kenntnis der präferenziellen Ursprungsregeln ist hier unabdingbar, zumal ein falsch ausgestellter Präferenznachweis empfindliche Strafen für Ihr Unternehmen nach sich ziehen kann. Lernen Sie im Seminar die unterschiedlichen Präferenznachweise sowie die Vornachweise dazu kennen - und anwenden. Mit Hilfe von Fallbeispielen erhalten Sie einen schnellen Einstieg in die Materie.Dieses Seminar richtet sich speziell an Herstellungsbetriebe, da die Regeln zur Prüfung der Ursprungseigenschaft ausführlich behandelt werden.

 

Zielgruppe

Unternehmen, die Zollpräferenzen aktiv nutzen und/oder die als Hersteller und/oder Händler in das System der Lieferantenerklärungen eingebunden sind.

 

Tagungsunterlagen (für Teilnehmer digital verfügbar)

 

Information und Anmeldung:

 

Ansprechpartner (inhaltlich):
Petra Piater (IHK Cottbus)

Telefon: +49
355 365 3403
Email: petra.piater@cottbus.ihk.de

Zollpräferenzen nutzen - Lieferantenerklärungen sicher ausstellen

Frankfurt (Oder), Mi., 4. November 2020,

Spezialseminar, 09:00 - 17:00 Uhr,
IHK-Bildungszentrum, im Hause der IHK Ostbrandenburg,
Puschkinstrasse 12b, 15236 Frankfurt (Oder)

 

Die Handelsabkommen, die die Europäische Union mit zahlreichen Staaten abgeschlossen hat, eröffnen durch die Einräumung von meist auf Gegenseitigkeit ausgerichteten Zollpräferenzen / Zollvergünstigungen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit für einen begünstigten, in der Regel sogar zollfreien Marktzugang. Um diesen Kosten- bzw. Wettbewerbsvorteil praktisch nutzen zu können, müssen allerdings die zum Teil recht komplizierten Regelungen der Handelsabkommen genau eingehalten werden. Auch Zulieferer sind in den Prozess des Nachweises der Präferenzberechtigung im Rahmen der Abgabe von Lieferantenerklärungen eingebunden. Es müssen sich unter Wettbewerbsgesichtspunkten daher heute vermehrt auch Unternehmen mit dem Thema der Zollpräferenzen beschäftigen, die selbst nicht aktiv am Außenhandel teilnehmen.

 

Inhaltlich geht es um:

  • den Ursprungsbegriff im internationalen Handel

  • Unterscheidung von Ursprungs- und Freiverkehrspräferenzen

  • den räumlichen Anwendungsbereich der Präferenzabkommen

  • das materielle Recht der bestehenden Abkommen

  • die Prüfung der Präferenzberechtigung

  • die Nachweise der Präferenzberechtigung und Vereinfachungen

  • praktische Übungsaufgaben
     

Zielgruppe:

Mitarbeiter von Unternehmen, die selbst aktiv unter Nutzung von Zollpräferenzen am Außenwirtschaftsverkehr teilnehmen (strategische Unternehmensplanung; Präferenzprüfung; Erstellung von Präferenznachweisen; Ausstellung, Anforderung, Prüfung und Verwaltung von Lieferantenerklärungen), Mitarbeiter von Unternehmen, die regelmäßig durch die Abgabe von Lieferantenerklärungen in den Prozess der Erstellung von Präferenznachweisen eingebunden sind; Unternehmen, die als „Ermächtigter Ausführer“ dazu verpflichtet sind, ihren Mitarbeitern regelmäßige Schulungen anzubieten; Unternehmen, die beabsichtigen, künftig unter Nutzung von Zollpräferenzen zu importieren oder zu exportieren.

  

Tagungsunterlagen (für Teilnehmer digital verfügbar)

 

Informationen und Anmeldung:

 

Ansprechpartner:
Robert KÖPPEN

Telefon: 0335 5621-2211
Mail: koeppen@ihk-projekt.de

So finden Sie mich

Christian Treichel
International Trade Consulting

Georg-Schroeder-Str. 27

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